Energiekompromiss – Windkraftausbau an Land gering betroffen

Repowering entkommt dem Energiekompromiss

Repowering im Energiekompromiss nicht betroffen. Sonstiger Windkraftausbau kann gedeckelt fortgeführt werden. So in etwa kann der Energiekompromiss im Energiegipfel bezeichnet werden, den der Energie- und Wirtschaftsminister mit den Ministerpräsidenten ausgehandelte.

Grenze des Windkraftausbaus bei 2500 Megawatt pro Jahr

Windkraftausbau an Land und in Deutschland ist wenig vom Energiekompromiß betroffen. Repowering läuft ausserhalb des Energiekompromomisses. Bei der Höhe der Windkraftwerke mit einer Leistung von mehr als 3 Megawatt Nennleistung kann viel stetiger Energie erzeugt werden.

Windkraftwerk mit einer Leistung von mehr als 3 Megawatt

Die Grenze für den jährlichen Zubau von Windkraftanlagen an Land, soll bei einer Leistung von 2500 Megawatt Nennleistung liegen. Für diese Nennleistung können in Deutschland circa 1.250 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von je 2 MW aufgestellt werden oder 800 Windkraftanlagen mit je 3 bis 3,5 Megawatt installiert werden. Vom tatsächlichen Leistungsgrad werden jedoch nur ca 500 bis 700 Megawatt Nennleistung spürbar sein. Das entspricht pro Jahr dem Ersatz von einem kleinen Kraftwerk oder der Abschaltleistung eines Kernkraftwerkes in 2 Jahren.
Betroffen von der Deckelung sind Anlagen, deren Planung bereits seit Jahren andauern. Hier wird kein Investitionsschutz greifen. Weder Windkraftausbaudeckelung noch sinkende Einspeiseerlöse konnten die Investoren bei Ihrer Planung berücksichtigen. Hier wird wieder einmal viel Geld ohne Ertrag in den politischen Sand gesetzt werden.
Nicht betroffen von der Deckelung des jährlichen Zubaus sind Windkraftanlagen, die repowert werden. Dort besteht weiterhin Bedarf, denn alte Maschinen müssen ausgetauscht werden, damit diese nach dem Repowering effizienter Energie erzeugen.
Erkannt haben Politiker, dass Windenergie an Land die aktuell preiswerteste und effektivste erneuerbare Energie ist.
Für Endverbraucher bedeutet es für die nächsten Jahre zwar leicht weiter steigende Energiepreise. Der Anteil der EEG Umlage wird aber nicht mehr so massiv steigen, wie der durch Photovoltaik verursachte aggressive Anstieg der EEG Umlage. Durch die Vermarktung des grünen Stroms an der Leipziger Strombörse, sind erstmalig erneuerbare Energien günstiger als fossile Brennstoffe. Wind und Sonne wird es langfristiger geben als fossile Brennstoffe.
Täuschen lassen sollten Verbraucher sich nicht durch den geringen Anstieg der EEG Umlage im Vorjahr. In 2013 waren Solarproduktion und Windproduktion geringer. Deshalb stieg die EEG Umlage nicht so rasant an.

Der Trend kippt „erneuerbare liefern preiswerte Energie“

Vorausschauend kann festgehalten werden, dass die erneuerbaren Energien zukünftig viel preiswerter Strom erzeugen können als es mit fossilen Brennstoffen möglich wäre.
Windkraftausbau ohne Kleinwindkraftwerke – keine spezielle Förderung wie Solarenergie
Kleine Windräder wurden bei der Förderung nicht weiter bedacht. Diese sind den Förderungen der großen Windkraftanlagen gleichgestellt. Mit kleinen Windkraftwerken wird es kurzfristig möglich sein, selbst Energie zu erzeugen und den Strom in das Energinetz des Einfamilienhauses einzuspeisen.
Der Energiekompromiss berücksichtigt Kleinwind nicht. An der Energiewende zweifelt niemand. Deshalb werden kleine Windräder beim Windkraftausbau bald eine Rolle für Endverbraucher spielen.

Wie ist Ihre Meinung zum Energiekompromiß und ´dem Windkraftausbau?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hilfe

Comments links could be nofollow free.

WordPress theme: Kippis 1.15